Der Teilhard-de-Chardin-Kreis trifft sich immer wieder, um aus der Glaubenserfahrung des Teilhard und seiner mystischen Schau die Eucharistie zu feiern.
Im folgenden finden sich Elemente zur Eucharistie der Teilhard-de-Chardin-Kreise in Bad Waldsee und Lauterbach.

Wenn man in Christus ist,

ist man im Herzen von Allem...
Um in Christus zu sein, 
muss man im Herzen von Allem sein.

INTROITUS


Herr, wir wissen, dass du überall um uns bist. Aber es ist, als hätten wir einen Schleier vor den Augen. Lass dein Antlitz über uns leuchten. Möge dein Glanz unser Innerstes bis hinein in die Dunkelheiten erleuchten. Sende uns dafür deinen Geist, dessen Wirken allein die große Umgestaltung beginnen und vollenden kann. Von ihm kommt alle innere Vollkommenheit nach der deine Schöpfung seufzt: "Sende aus deinen Geist und sie werden geschaffen und du wirst das Antlitz der Erde erneuern."

Kyrie eleison
Christe eleison
Kyrie eleison


LESUNG



"Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, durch den er uns vom Himmel her mit allem Segen seines Geistes gesegnet hat. In Christus hat er uns erwählt vor Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig vor Gott leben. Er hat uns aus Liebe im voraus dazu bestimmt, durch Christus seine Söhne zu werden und nach seinem gnädigen Willen ihm zu gehören, zum Lob seiner göttlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn; durch sein Blut haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade. Durch sie hat er uns mit aller Weisheit und Einsicht reich beschenkt. Er hat uns das Geheimnis seiner Entscheidung kundgetan, die er in Christus im voraus getroffen hatte, um sie in der Fülle der Zeiten zu verwirklichen: in Christus alles zusammenzufassen, was im Himmel und auf Erden ist." (Eph 1,3-20)
Wer ist der tätige Mittelpunkt, das lebendige Band der Seele?
Jener, von dem die Schöpfung ihre Festigkeit bezieht:
Christus, der gestorben und auferstanden ist!


Die Allgegenwart Gottes überträgt sich in unserem Universum durch das Netz der ordnenden Kräfte, die von Christus ausgehen. Gott ist uns nahe vermittels aller Mächte, durch die er auch Christus gestaltet und vollendet. Christus ist die Mitte, von der aus die Kräfte ausstrahlen, die das Weltall durch seine Menschheit hindurch zu Gott zurückführen.
In allem um uns strahlt und enthüllt sich Christus. Und die eucharistische Umwandlung übersteigt die Wesensverwandlung des Brotes und des Kelches. Sie durchdringt das Universum unwiderstehlich. Sie ist wie das Feuer, das über die Heide fährt. Sie ist wie der Schlag, der die Bronze zum Schwingen bringt. Die sakramentalen Gestalten werden durch die Welt gebildet. Die Dauer der Schöpfung ist die Zeit, die für die Konsekration nötig sein wird. In Christus leben wir, bewegen wir uns und sind wir.
Herr, ich beginne zu begreifen: Unter den sakramentalen Zeichen berührst du mich durch die Zeichen der Materie und durch die Rückwirkung auf das ganze Universum. Deine Arme und dein Herz, die du mir eröffnest, sind die vereinten Kräfte der Welt, die von deinem Willen und Wesen durchdrungen sind und sich auf mein Leben legen, um es zu formen und bis in die innerste Glut deines Feuers hineinzuziehen-

Was kann ich tun, um diese Umarmung aufzufangen? Ich werde der eucharistischen Berührung mit der ganzen Anstrengung meines Lebens antworten: meines heutigen und morgigen Lebens, meines mit allen anderen Leben verbunden Lebens. In mir löst sich die Eucharistie immer wieder auf, aber jedes Mal lässt sie mich ein wenig tiefer in den Schichten deiner Allgegenwart zurück. In keinem Augenblick werde ich aufhören, in dir voranzuschreiten.

Die Eucharistie wird mein Leben überfluten.
Mein Leben muss dank der Eucharistie zu einer unaufhörlichen Berührung mit dir werden.

LESUNG


Im Uranfang war Er, das Wort.
Und Er, das Wort, war bei Gott.
Und Gott war Er, das Wort.
Der war im Uranfang bei Gott.
Alles ist durch Ihn geworden, und ohne Ihn geworden ist nicht eines. Was geworden, war Leben in Ihm.
Und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis.
Und die Finsternis ergriff es nicht.
Er war das wahre Licht, das erleuchtet jeden Menschen - kommend in die Welt.
In der Welt war Er und die Welt wurde durch Ihn. Und die Welt erkannte Ihn nicht.
In Sein Eigentum kam Er, und die Eigenen nahmen ihn nicht auf.
Doch die Ihn angenommen, ihnen hat er Vollmacht gegeben, Kinder Gottes zu werden
- den an Seinen Namen Glaubenden:
die nicht aus dem Geblüt
und nicht aus des Fleisches Willen
und nicht aus des Mannes Willen,
sondern aus Gott sind gezeugt.
Und Er, das Wort, ward Fleisch, zeltend unter uns. Und wir schauten seine Herrlichkeit, Herrlichkeit als des Einzigen vom Vater her, voll Gnade und Wahrheit.
Denn: aus seiner Fülle nahmen wir alle: Gnade um Gnade. (Joh 1,1ff)

LOBGESANG

(Gertrud von le Fort, Hymnen an die Kirche)



Großer Gott meines Lebens,

ich will dir lobsingen an allen drei Ufern deines einigen Lichts!
Ich will mit meinem Lied ins Meer deiner Herrlichkeit springen;
unterjauchzen will ich in den Wogen deiner Kraft!
Du goldener Gott deiner Sterne,
du rauschender Gott deiner Stürme,
du flammender Gott deiner feuerspeienden Berge.
Du Gott deiner Ströme und Meere,
du Gott aller deiner Tiere,
du Gott deiner Ähren und deiner wilden Rosen.
Ich danke dir, dass du uns erweckt hast, Herr,
ich danke dir bis an die Chöre deiner Engel.
Sei gelobt für alles, was lebt!
Du Gott deines Sohnes,
großer Gott deines ewigen Erbarmens,
großer Gott deiner verirrten Menschen.
Du Gott aller, die da leiden,
du Gott aller, die da sterben,
brüderlicher Gott auf unserer dunklen Spur:
ich danke dir, dass du uns erlöst hast, Herr,
ich danke dir bis an die Chöre der Engel.
Sei gelobt für unsere Seligkeit!
Du Gott deines Geistes,
flutender Gott in deinen Tiefen von Liebe zu Liebe.
Brausender bis hinab in meine Seele,
Wehender durch alle meine Räume,
Zündender durch alle meine Herzen,
Heil'ger Schöpfer deiner neuen Erde:
Ich danke dir, dass ich dir danke, Herr,
ich danke dir bis an die Chöre der Engel.
Gott meiner Psalmen,
Gott meiner Harfen,
großer Gott meiner Orgeln und Posaunen.
Ich will dir lobsingen an allen drei Ufern deines einigenden Lichts!
Ich will mit meinem Lied ins Meer deiner Herrlichkeit springen;
unterjauchzen will ich in den Wogen deiner Kraft.

GABEN-

GEBET


Du bist zum Himmel aufgefahren, nachdem du bis zur Hölle abgestiegen bist. Dadurch hast du, Jesus, das Universum so sehr erfüllt, dass es uns unmöglich sein wird, aus dir hinauszutreten. Weder Leben noch Tod, weder geistige Mächte noch die Kräfte der Materie werden mich von deiner Liebe trennen.
Ich lege auf meine Patene, o Gott, die erwartete Ernte meines neuen Bemühens. Ich gieße in meinen Kelch den Saft all der Früchte, die heute zermalmt werden. Mein Kelch und meine Patene sind wie die Tiefe einer Seele, die allen Kräften weit geöffnet ist, die sich in einem Augenblick von allen Punkten des Erdballs erheben und zum Geist zusammenkommen werden.
Empfange, Herr, diese Hostie, welche dir deine Schöpfung darbietet. Dieses Brot, unser Mühen und Schaffen, ist aus sich selbst nur ein unermesslicher Zerfall. Dieser Wein, unser Schmerz, ist erst ein auflösender Trank. Doch in den Tiefen dieser Dinge hast du uns ein unwiderstehliches Verlangen gelegt, das uns alle, vom Gläubigen bis zum Ungläubigen, rufen lässt: "Herr, mache uns eins!"


PRÄFATION



Gott und Vater Jesu, unseres Herrn, es ist würdig und recht, dich zu preisen. Durch unsere Gemeinschaft mit deinem Sohn hast du uns mit allem Segen deines Geistes gesegnet. Durch Christus sind wir erlöst. Durch ihn kommt dein Reich zu uns. In ihm hast du uns erwählt zu deinen Kindern. Du hast uns zu Erben deines Reiches eingesetzt. 

Mit Christus gelangen wir in dein Reich und empfangen das Siegel des Heiligen Geistes: Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit, Ehrfurcht vor Gott.
Als Kirche danken wir dir, dass du den Plan deines Heils verwirklichst. Und mit allen Engeln und Heiligen rufen wir zum Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig, Heilig, Heilig! Gott, Herr aller Mächte und Gewalten. Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit.


EUCHA- RISTISCHES 

GEBET
Wir danken dir, Gott, der du warst und kommen wirst. Du hast die Welt geschaffen. Alles ist in deinem Willen begründet. Christus hast du die Herrschaft über alles verliehen. Er ist das Alpha und das Omega. Der Anfang und das Ende. Der Erste und der Letzte und der Lebendige. Er ist würdig, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Herrlichkeit und Lob. Wie ein Lamm wurde er geschlachtet. Mit seinem Blute hat er uns für dich erworben aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern. Zu deiner Priesterschaft hat er uns gemacht. Von ihm kommt für uns das Heil. Er hat uns freigekauft für dich, unseren Gott. Sende aus deinen Geist und sie werden geschaffen und du wirst das Antlitz der Erde erneuern. Der Geist heilige unsere Gaben und schaffen sie uns zu einer neuen Schöpfung. Denn in Christus wird sich alles vollenden, was jetzt noch seufzt und auf Heil und Erlösung harrt. So werden diese Gaben für uns Leib und Blut Christi, auf dass er in unserer Mitte sei und die Mitte unseres Lebens.
Christus, über alles Leben, das heute keimen, wachsen, blühen und reifen wird, sage neu: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.
Christus, über allen Tod, der sich anschickt zu zerfressen, zu welken und zu schneiden, sage neu: Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird.
Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm er das Brot und sagte Dank, brach es und gab es seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet und esset alle davon: das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.
Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum und reichte ihn seinen Jüngern und sprach: Nehmet und trinket alle daraus, das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Tut dies zu meinem Gedächtnis.
Geheimnis des Glaubens.
Wir preisen deinen Tod, wir glauben dass du lebst, wir hoffen dass du kommst zum Heil der Welt. Komm, o Herr, bleib bei uns; komm, o Herr, Leben der Welt.
Herr, lass durch deine Diaphanie und durch deine Epiphanie deine universelle Gegenwart aufstrahlen. O immer größerer Christus!
Gott, voll Zuversicht kommen wir zu dir und feiern die Gemeinschaft mit deinem Sohn. Auf Erden lebend hat er mit uns gefühlt und ist versucht worden wie wir. Für uns hat er Gebet und Bitten vor dich gebracht und hat durch Leiden Gehorsam gelernt. Ein für allemal hat er sich selbst als Opfer dargebracht. Du hast ihn erhört, durch seine Auferstehung vollendet und zu deiner Rechten erhoben. Er lebt bei dir um für uns einzutreten. Er ist unsere Opfergabe, die wir dir darbringen. Gewähre uns, dass wir von dieser Eucharistie leben und durch Christus eintreten in dein Reich.
Vater, nimm das Opfer unseres Lobes an. Wir bitten dich für die Kirche und für alle, die mit uns hinausziehen auf dem neuen und lebendigen Weg.
Mögen auch unsere Toten aufgrund ihres Glaubens bei dir Gefallen finden, und dich, den sie als ihren Gott suchten, als ihren Lohn empfangen.
Vater, wir wissen uns wie von einer Wolke von Zeugen umgeben; von Maria, den Vätern und Müttern des Glaubens, den Apostel und allen, die du zu einer neuen Schöpfung berufen hast.
Es ist getan. Das Feuer hat wieder einmal mehr die Erde durchdrungen. Die Flamme erleuchtet alles von innen her.


ÜBEREIGNUNG


Mein Gott! Ich werfe mich vor deiner Gegenwart nieder. Unter den Zügen all dessen, dem ich heute begegnen werde, all dessen, was heute geschehen wird, und all dessen, was ich heute verwirklichen werde, verlange ich dich und erwarte ich dich. Herr, ich bin bereit, von dir besessen und in Freiheit hinausgeführt zu werden, in die zu gehen ich allein es niemals gewagt hätte.  

KOMMUNION


Alle Kommunionen eines Leben bilden eine einzige Kommunion. Die Kommunionen aller gegenwärtig lebenden Menschen bilden eine einzige Kommunion. Alle Kommunionen er Menschen der Gegenwart, der Vergangenheit und der Zukunft bilden eine einzige Kommunion.
O mein Gott! Ich werfe mich auf dein Wort hin in den Strudel der Kämpfe und der Energien, in denen sich mein Vermögen, deine Gegenwart zu erfassen und zu erfahren entwickeln wird. Wer leidenschaftlich Jesus verborgen in den Kräften liebt, die die Erde wachsen lassen, den wir die Erde mütterlich in ihren Armen emporheben, und sie wird ihn das Angesicht Gottes schauen lassen.
Alle Kommunionen eines Lebens bilden eine einzige Kommunion. Die Kommunionen aller gegenwärtig lebenden Menschen bilden eine einzige Kommunion., Alle Kommunionen der Menschen der Gegenwart, der Vergangenheit und der Zukunft bilden eine einzige Kommunion.
O mein Gott! Ich werfe mich auf dein Wort hin in den Strudel der Kämpfe und Energien. Ich überlasse mich dir, mein Gott. Deine göttliche Gegenwart soll sich an die Stelle meiner engen Personalität setzen.
Wer leidenschaftlich Jesus verborgen in den Kräften liebt, die die Erde wachsen lassen, den wird die Erde mütterlich in ihren Armen emporheben, und sie wird ihn das Angesicht Gottes schauen lassen.
Und jetzt, Jesus, lass mich die Gemeinschaft mit dir immer mehr und immer tiefer erfassen. Ja, Herr, schließe mich im tiefsten Innern deines Herzens ein. Wenn du mich dort hältst, dann brenne mich, entflamme mich, läutere mich bis zur vollkommenen Zufriedenheit deines Wünschens und bis zur vollkommenen Zufriedenheit deines Wünschens und bis zur vollständigen Befreiung meiner selbst.
Wenn ich mir je eingebildet habe, ich sei es, der das konsekrierte Brot nähme und sich damit nähre - in welch einem Licht gewahre ich jetzt, dass ganz im Gegenteil es mich ergreift und mich an sich zieht.
Die kleine Hostie ist in meinen Augen so weit wie die Welt geworden und so verzehrend wie die Feuersglut. Sie beherrscht mich von überall her. Sie will sich um mich schließen. Eine unerschöpfliche und universelle Kommunion beendet die universelle Konsekration. Ich wüsste nicht, o Herr, wie ich mich solch großer Gewalt entziehen könnte. Ich liefere mich ihr darum beseligt aus. O Herr, ich verlange danach!
Möge meine Hinnahme immer vollständiger, immer großzügiger, immer stärker sein. Möge mein Wesen sich immer offener, immer durchsichtiger deinem Einfluss darbieten. Möge ich so dein wirken immer näher fühlen, deine Gegenwart immer dichter und überall um mich her.
Darum will ich mich treulich deinem Arbeiten an meinem Körper und an meiner Seele anschließen. Ich will mich bemühen, deinen geringsten Antrieben zu folgen und zuvorzukommen. O könnte ich dir so wenig widerstehen. Herr, dass du es gleichsam nicht mehr fertig brächtest, mich von dir zu unterscheiden - so vollkommen würden wir in der Kommunion des Willens vereinigt sein.
Herr, schließe mich im tiefsten Innern deines Herzens ein. Wenn du mich dort hältst, dann brenne mich, entflamme mich, läutere mich bis zur vollkommenen Zufriedenheit deines Wünschens und bis zur vollkommenen Befreiung meiner selbst.


LEBEN IN FÜLLE


Alles versuchen für Christus! Alles erhoffen für Christus! Erhebe dein Haupt! Betrachte die Zahl derer, die aufbauen und die Zahl derer, die suchen. Wohlan alles, was an Kunst, an Wissenschaft und an Gedanken gärt, all das ist für dich. Auf, öffne die Arme und das Herz! Empfange Jesus, deinen Meister!  

LESUNG


Dankt dem Vater mit Freude! Er hat euch befähigt, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Lichte sind. Er hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes. Durch ihn haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden. Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen. Er ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand. Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten. So hat er in allem den Vorrang. Denn Gott, wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen, um durch ihn alles zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut. Als letzter Feind wird er Tod vernichtet. Denn alles hat er unter seine Füße unterworfen. Wenn er aber erklärt haben wird: Alles ist ihm unterworfen, so ist selbstverständlich der ausgenommen, der ihm alles unterworfen hat. Ist aber einmal alles ihm unterworfen, dann wird auch der Sohn selber sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.  

SEGEN


Christus, gestern und heute,
Anfang und Ende, Alpha und Omega!
Sein ist die Zeit und die Ewigkeit!
Sein ist die Macht und die Herrlichkeit!
Er, der leuchtet in Herrlichkeit, bewahre uns in seiner Gemeinschaft.