Am 11. Tag in Mariazell
Zuerst unser Mariazeller
Wallfahrtslied:
Ein bisschen sehen, ein bisschen gehen, ein
bisschen beten, ein bisschen bitten, ein bisschen schauen, auf Gott vertrauen,
der wahre Friede ist uns beschert.
|:Sing mit mir’s Mariazeller Lied, dass es
durch die Herzen zieht:|
1 Ein bisschen Beziehung, ein bisschen Begegnung mit Gottes Schöpfung
und seinem Wort. Ein bisschen singen, die Lieder klingen für Mutter Maria,
Halleluja!
|:Sing mit mir’s Mariazeller Lied:|
|:Ein bisschen sehen..:|
2 Ein bisschen wallfahr’n, ein bisschen Geduld wahr’n, von Sorgen und
Ängsten sind wir frei. Die Herzen offen und auf Gott hoffen; der Gnade Marias
wir sicher sind.
|:Sing mit mir..:|
|:Ein bisschen sehen..:|
3 Ein bisschen Sonne, ein bisschen Regen, zu allem Tun schenkt Gott
seinen Segen. Maria, du Wonne, du bist wie die Sonne, der Glanz deiner Liebe
strahlt uns im Gesicht.
|:Sing mit mir..:|
|:Ein bisschen sehen..:|
4 Ein bisschen horchen, ein bisschen staunen, ein bisschen wachsen, ein
bisschen lachen, ein bisschen glauben, ein bisschen hoffen, das Leben lieben,
denn Gott er- hälts.
|:Sing mit mir..:|
|:Ein bisschen sehen..:|
5 Ein bisschen danken und nicht mehr wanken, den Herrn lobpreisen in
vielen Weisen. Wir bringen die Bitte: blieb du unsre Mitte, Maria jetzt und
immerdar!
|:Sing mit mir..:|
|:Ein bisschen sehen..:|
Mariazell hat
ein Geheimnis.
| Seit Jahrhunderten kommen
die Menschen. Früher waren es mühselige Wege, oft nur
Saumpfade in das abgelegene Hochland der Steiermark. Was
brachte die Menschen auf den Weg? Was führte sie zu dieser
Zelle Mariens? |
| Auch wenn wir heute bequem
mit dem Auto dorthin kommen, kann man noch etwas ahnen von den
Strapazen des Weges, den die Pilger früherer Zeiten auf sich
genommen haben. |
| Es gibt zu anderen Wallfahrtsorten
bequemere Wege. Es
gibt als Wallfahrtsziele größere Ziele. |
| Was ist also um das
Geheimnis von Mariazell? Es ist die Atmosphäre. Es
ist das Mütterliche, das man in Mariazell findet. In
Mariazell bin ich daheim. |
| "Magna Mater Austriae"
ist ihr Titel. Sie vermochte einem Land seine spirituelle
Identität zu geben. |
| Die Wallfahrt fußte nicht
auf einer Marienerscheinung. Maria hat sich hier keinen Sehern
geoffenbart. Mariazell erwuchs mit seiner Verehrung der Muttergottes
aus der Seelsorge. Von seiner Zelle aus hat der erste Mönch
den Menschen der Gegend das Evangelium verkündet und war
ihnen nahe in Freud und Leid. Im Bild der Muttergottes fanden
die Menschen aus der ärmlichen Gegend des Hochtals
Geborgenheit und Heimat. |
So ist es bis heute
geblieben.
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Am Anfang (etwa 1157) stand eine Mönchszelle, in
der ein Benediktiner aus St. Lamprecht lebte. Der älteste Bau der Kirche geht auf
Markgraf Heinrich von Mähren zurück.. Der Chor entstand ab 1340, das
Langhaus ab 1360. Äußerlich wie im Innern ist es eine vollendete
Vereinigung von Gotik und Barock. An die Halle des Schiffs wurden
Seitenkapellen angefügt. Darüber laufen Emporen, die in die alte und
neue Schatzkammer münden. Die Basilika hat zwei Zentren: das sakrale der
Gnadenkapelle und das künstlerische im Hochaltar des Fischer von Erlach.
Alles überstrahlendes Herzstück ist das Gnadenbild, eine spätromanische
Statue der Gottesmutter.

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Viel von österreichischer
und europäischer Geschichte ist mit Mariazell verbunden.
Papstbesuch, Behindertenzüge, Fußwallfahrten, ungarische
Pilgergäste am Grab Kardinal Mindszentys, Bekenntniskundgebungen,
die Wallfahrt der Vielfalt, traditionelle Pilgerströme und
ungezählte einzelne Wallfahrer - all dies mach Mariazell zum
Inbegriff der Wallfahrt in Österreich. |
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das Panorama von der Bürgeralpe aus gesehen
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Uns findet man während der
"Mariazeller Zeit" - die jeweils letzte Woche im September - im
Hotel Drei Hasen (es wird wieder sein vom 18.-22.09.2006). |
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Das
Mariazeller Lied (aus dem Mariazeller Film "Das Tor zum
Frieden)
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| Wo
du gehst bin ich gegangen als es einmal Frühling war und
Gespielinnen sie sangen mir ein Lied so wunderbar. |
| Mach
das Herz mir weit für die hohe Zeit, Jungfrau Maria! |
| Wo
du stehst bin ich gestanden als es einmal Sommer war und sie mir ein
Kränzlein wandten in mein junges Frauenhaar. |
| Mach
das Herz mir weit für die hohe Zeit, Jungfrau Maria! |
| Wo
du gehst bin ich gegangen als der Herbst gekommen war und es war
mein Herz befangen, sang kein Vogel hell und klar. |
| Mach
das Herz mir weit für die hohe Zeit, Mutter Maria! |
| Zwischen
gestern, heut und morgen liegt nur eine Spanne Zeit und sie hat in
sich verborgen auch das Tor zur Ewigkeit. |
| Mach
das Herz mir weit für die hohe Zeit, Mutter Maria! |
| Frühling,
Sommer, Herbst und Winter; Blume, Liebe, Leid und Not, sind das alle
meines Kinder, erben meines Sohnes Tod. |
| Mach
das Herz mir weit für die hohe Zeit, Mutter Maria! |
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Noch ein Wallfahrerlied:
1 Wenn der Sommer zu Ende, der Herbstwind leise weht, Sankt-Peters-Familie nach Mariazell
zur Wallfahrt geht. Im Hotel Drei-Hasen sind wir gerne zu Gast und halten von
Beten und Singen gemütliche Rast. - |:Sankt Peter, Sankt Peter sind wir! Lieber
Gott, wir danken dir!:|
2 Besinnung, Andacht und Freude, das finden wir hier; und manch tiefe
Gedanken entstehen in dir. Trag alles zur Mutter von Mariazell. Was trübe und
finster in dir, macht sie wieder hell! - |:Sankt Peter...
3 Die Tage der Wallfahrt, sie gehen viel zu schnell dahin; man nimmt
Urlaub von hier, muss zurück in den Alltag zieh’n. Unser Herz, es bleibt
hier, sind wir selber auch noch so weit, und lange noch klingt in uns das Lied
dieser Zeit: |:Sankt Peter...